TRASH POETRY I & II

TRASH POETRY I

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TRASH POETRY II

stringtheorie

nichts ist schwerer
als alles andere
keins ist besser als meins
für immer bleibt keine zeit
im jetzt ist die zukunft vergangen
steht laufend am anfang
vorbei ist als erstes das ende
geschafft etwas neues
liegt relativ wahrscheinlich
schon wieder zweideutig 
an mir und an dir
zweifelt im großen und ganzen
ein teil an dem anderen 
vertraut keiner 
ist unwidersprochen im recht 
herzlichen dank

friedensstifte
zeichnen strich für strich
ein wünschenswertes zeitbild
schreiben wort für wort
zukünftige geschichte
treffen frisch gespitzt erneuert
haarscharf niemals daneben
liegt das ziel in unserer hand
gestreckt entgegen
der erwartung
siegt der gedanke
zählt nicht nur
allein

gewusst wie
hätte ich es nie
gedacht als ob
es zu schwer für mich
gefallen hat es mir nicht
zu sehr hängen meine nerven
enden am seidenen faden
gelangweilte spinnen herum
im eigenen netz
kreist gerade die welt
um nichts als sterne am himmel
ein schein verblasst und verstrahlt
sie fallen herab als mahnende zeichen
reißen löcher in jeden plan
es gestanden wie im buche
an jeder seite ein ohr
wie ein esel
auf der flucht
die gedanken
gespart an allen enden
ein anfang wovon
wird es sein
wie gewollt
sagen die anderen

kein hahn kräht
nach fünf vor zwölf
nach dir
vor allem
wenn nicht 
jetzt dann ist es
nie zu spät
früh aufzustehen
den hals nach besserem
zu strecken
dem neuen tag
die hand zu reichen
tief im inneren 
nach einem schatz zu graben
hoch hinaus zu allen 
klaren himmeln fliegen
alten ballast abzuwerfen
dir zu trauen
gegen jeden zweifel
den kopf von schwerem 
unwissen zu befreien
dich zu träumen
bevor es übergeht
volle kanne jedem 
all dein herz auszuschütten
rechtzeitig den fallschirm zu öffnen
weich im nirgendwo 
dein lager aufzuschlagen
geduldig wartend bis
der nächste morgen
naht bestimmt
ist es noch
früh genug
dafür zu sein
nicht zu vergessen
jede Henne 
legt dir gern ein Ei

kinderleicht erlernt 
verlassen ohne warnung
hält kein versprechen alles löst sich nicht 
von selbst
es gilt die hand 
vertrauend auszustrecken 
entgegen der verängstigten vernunft
jeden tag bis zum ende 
gehen viele wege
ausprobiert entdeckt 
was unerwartet
hinter jeder 
rissigen mauer
warte nicht zu lange
bis der schmerz vergeht
sich an uns allen

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