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SHE´S BLOG

WER WILL MUSS NICHT

Schlagwort

digital art

TIME – EWIG

TIME RUNS IN PATTERNS

timeewig_muster

timeewig

 

TAKE SOME TIME TO THINK ABOUT TIME, BUT NOT FOREVER;)

TIME – EWIG /#DUPLICATENCES /#TIME

“Time exists in order that everything doesn’t happen all at once…and space exists so that it doesn’t all happen to you.”
― Susan Sontag, At the Same Time: Essays and Speeches

 

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VON NATUR AUS SCHÖN

Von Natur aus mit der Natur sind wir zusammengewachsen und mit der Zeit darüber hinaus. Vereint sind wir auf diesem Grund verwurzelt und ranken über alles hinweg. Geerdet und frei. ( Am Foto: meine 11 jährige Tochter und meine 81 jährige Mutter )

Installation 2016 beim Museum am Bach in Ruden /Austria

Schöne Operation / Designing Beauty/ Ausstellung vom 23. April – 26.Oktober

‪#‎streetart‬

vonnaturausschoen

(Print in Lebensgröße, Efeu und Kletterhortensien  )

Das Briefgeheimnis

revolver

Liebster Geliebter,

ich weiß, dass es dich gibt, dass du immer bei mir bist. Ich spüre deinen Atem und wie du mir sanft das Haar aus dem Gesicht streichst. Selbst deine Augen berühren mich, meinen Mund, meine Schultern. Du bist stark und weise, ein lebenshungriger Abenteurer, braunäugig, langhaarig, wild und fröhlich. Wenn ich weiter denke muss ich lächeln, noch weiter herzhaft lachen. Du hast mich gefragt, ob ich mit dir die Welt sehen möchte. Zeig sie mir, wie du sie siehst, und betrachte sie dann durch meine Augen. Ich möchte meine Welt auch mit dir teilen, wir haben alle Zeit unserer beider Welten.

Heute bin ich, wie du sicher gemerkt hast, früh aufgestanden und habe sofort die Fenster geöffnet. Die Sonne schien zum ersten Mal seit drei Wochen. Ich war hungrig, nach ihr und nach dir. Ich habe versucht dich wach zu küssen, aber erst der Kaffeegeruch hat dich aus dem Bett geholt. Es ist schön dir meine Träume zu erzählen, deinen zuzuhören. Es ist schön, dass wir gemeinsame haben. Wir werden sie nie aufgeben, versprochen! Ich habe nicht vergessen, wie gerne du nach Neuseeland möchtest, und ich bin jetzt selber schon so neugierig darauf. Ich glaube ich habe bald genug Geld, dass wir dort hinfliegen können. Gestern hat mich Sarah bei der Arbeit wie immer nach dir gefragt und wie immer hat sie mich ausgelacht, weil sie sagt, dass es dich wahrscheinlich gar nicht gibt, weil dich von meinen Freunden noch nie jemand zu Gesicht bekommen hat. Sie verstehen nicht, dass wir ganz gut ohne sie auskommen, dass wir niemanden anderen brauchen. Sie sind ja alle nur neidisch, dass wir so lange schon so glücklich miteinander sind, dass wir nie einen Grund haben zu streiten, dass du mich über alles liebst, dass ich dir vollauf genüge und dass du mich schön findest. Sie verstehen auch nicht, wenn es dich tatsächlich gibt, dass du nie arbeiten gehst. Ich habe ihnen natürlich von deinem Buch erzählt, dass du schreibst. Aber nach all den Jahren behaupten sie, müsste es schon längst fertig sein. Sie wissen nicht, dass es ein Buch über unsere Liebe ist und die ist endlos.

Es tut mir leid, dass ich gestern schon wieder so lange arbeiten musste, aber das tue ich nur für uns. Hast du mich vermisst, hat es dich inspiriert. Da war dieser komische Typ, der seit einer Woche ganz knapp vor der Auslage steht und durch das Fenster hindurch mich einfach nur anstarrt. Eigentlich sieht er ganz gut aus, natürlich nicht so gut wie du, aber er ist mir irgendwie unheimlich. Sein Alter ist schwer zu schätzen. Pünktlich um 8 Uhr, eigentlich sperren wir immer um 6 Uhr, verschwindet er dann wieder. Also warte ich meistens solange und gehe um 8 Uhr 15 bei der Hintertüre raus, damit ich nicht an ihm vorbei muss. Ich weiß, du findest das feige. Gestern blieb er um 8 Uhr einfach draußen stehen. Zuerst hatte ich Angst, außerdem wollte ich zu dir nach Hause. Ich wusste, du würdest dir Sorgen machen. Um halb neun war er immer noch da. Langsam schlug die Angst in Wut um. Warum ließ ich mir von einem Fremden die Zeit stehlen. Unsere Zeit. Die schönste Zeit mit dir. Die Zeit, wenn du dich wahnsinnig freust mich wieder zu sehen und mich so fest umarmst, dass ich fast dabei ersticke und ich dir dann alles erzählen kann und du mir zuhörst, aufmerksam von der ersten Sekunde an, an meinen Lippen hängst, auch wenn die Geschichte noch so langweilig und unspektakulär ist. Ich liebe dich.

Ich beschloss die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Wie du weißt, gibt es einen Revolver in der Schublade unter der Kasse. Es kommt nicht so selten vor, dass in Juwelierläden eingebrochen wird. Es war heute ziemlich viel los. Zusätzlich war Herr Makesch wie jedes Jahr da, um seiner Frau das teuerste Collier, das wir hatten, zum Hochzeitstag zu schenken. Es war ihm eigentlich vollkommen gleichgültig, wie es aussah. Natürlich war mein Chef immer darauf bedacht, zu dieser Zeit etwas ganz Besonderes im Laden zu haben. Vielleicht hat der Typ das beobachtet und war nur auf das Geld aus. Warum sollte er auch wegen mir jeden Tag vor der Türe auf und ab gehen. Das machte mich eigentlich noch wütender. Laut Statistik werden 50% aller Kriminellen nie gefasst. Du kannst dich sicher daran erinnern, wie ich dir den Artikel über die besten und unwahrscheinlichsten Methoden zu Geld zu kommen vorgelesen habe. Bevor er es ist, bin es lieber ich. Ich nahm das Geld aus der Kasse, immerhin 9.235,- Euro und tat es in meine Lieblingshandtasche. Die gelbe, die du mir zu meinem Geburtstag geschenkt hast. Sie hat mir immer Glück gebracht. Nahm den Revolver aus der Lade und wie du weißt, kann ich ganz gut damit umgehen, sperrte die Vordertüre auf und sprach den Typen freundlich an, ob er sich noch ein bisschen im Geschäft umsehen möchte. Ich hätte sein Interesse bemerkt und lud ihn ein, sich alles in Ruhe anzusehen. Er reagierte freundlich und überlegen, irgendwie kam mir sein Grinsen schmutzig vor. Das machte es noch einfacher. Wenn ich so richtig wütend werde…, du kennst mich. Ich habe die ganze Zeit an dich gedacht, dass ich dir versprochen hatte, alles für dich zu tun. Ich stellte mir vor, wie glücklich du bist, wenn ich dir die Tickets in dein Traumland zeigte. Der Typ ging in Richtung Vitrine gleich neben der Kassa und drehte mir den Rücken zu. Er griff in seine Manteltasche. Ich musste schneller sein. Das war ich auch. Er war auf der Stelle tot, glaube ich. Jedenfalls bin ich dann gegangen. Ich habe den Laden noch zugesperrt. Danach fuhr ich gleich zum Flughafen und habe die Tickets gekauft. Jetzt bin ich gleich bei dir, wir müssen noch Koffer packen. In 4 Stunden fliegen wir und fangen ein neues Leben an. Es wird mich niemand mehr auslachen, ab jetzt bleiben wir für immer zusammen als Herr und Frau Langleben und alles andere bleibt unser Geheimnis.

für immer

Salome

ICH SCHREI(b)E/ sheida samyi

 

me in abadan


komm her

erkläre mir das

warum

bin ich hier und tue was ich tue um zu tun was ich will

und kann und muss

ich das nicht

sag verstehe ich das richtig

erst werden wir geboren mit einem schrei

dann beruhigen wir uns

werden gefüttert mit der mutter milch und wissen

was zuvor sie gelernt hat

erfahren hat

weitergeben will

oder auch nicht

sie tut es

er tut es auch.

ich kämpfe ohne worte. denn ich spreche keine sprache richtig.

worte warten in gedanken versunken, gehen sie unter in dem lärm des schweigens.

ich schreibe, verkehrt, verdreht. es erkennt nicht jeder gleich den sinn, den es nicht gibt. es ist ein spiel noch einmal alles was im kopf wirr herumschwebt nochmal so sehr zu verdrehen, damit durch zufall wieder manches nicht so sehr am kopf steht. es funktioniert. ich trainiere. alles dreh ich um, mich, die welt, den sinn und wieder schrei ich leise worte in die wand. mein erster erfolg, der schutt verschüttet jeden schrei.

ich schrei(b)e leise weiter.

in mir wächst etwas, wird größer. schreit noch lauter beim ersten anblick und wird gefüttert, schreit es weiter, macht mich wieder still und müde und sehr glücklich.

sie ist da. und wieder mit geschichte. er und sie in ihr. kein leichter anfang. sie ist stark. und lernt sehr schnell zu sprechen. sie vergisst zu schreien, lacht und spielt und fragt. ein schrei hat aufgehört. ich schreibe weiter, werde ruhiger, jetzt trösten mich die worte, die vielen welten beruhigen mein fernweh und ich bleibe ruhig an einem

ORT DER WORTE.

Sheida Samyi

NOCH EIN ANFANG/ sheida samyi

Ich versuche den richtigen Weg zu finden und fange hier nochmals an, und immer noch möchte ich fliegen lernen.

„FLYING CARPETS“  SHOULD CONTINUE  THE PRESENCE OF THE TALES OF THE ARABIAN NIGHTS AND ENFORCE US TO BELIEVE IN THE POWER OF OUR THOUGHTS AND WISHES. EVERY THOUGHT HAS ITS PURPOSE AND THE JOURNEY IS THE GREATEST ADVENTURE. A MIRROR SELF CREATED TYPE IS TURNED IN TO PATTERNS, WHICH RESEMBLES EVEN NATIVE AMERICAN SYMBOLS OR OTHER POWERFUL SIGNS.  AND IF WE CONCENTRATE STRONG ENOUGH THEY CAN TEACH US HOW TO FLY. (Sheida Samyi)

GROW AND LEARN TO FLY

( YOU WILL FIND THIS WORDS BY CONCENTRATING ON THEM:)

prints you can get on  http://www.saatchionline.com/buy-art?query=Sheida+Samyi

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