Trakl remixed Literaturhaus Salzburg

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GEDICHT ZU „DREI TRÄUME “ VON GEORG TRAKL

DEM LEBEN

VIEL ZU FRÜH

DER ATEM STECKT

DIE LUFT BLEIBT WEG

VERZIEHT SICH ALLES

BLEIBEN FETZEN

ZERRISSENE WELTEN

MENSCHEN SCHATTEN

UNGREIFBAR SICHTBAR LACHEND

LAUFEN NACH

VERSCHWINDEN WIEDER

BLEIB ALLEIN

VERDREHT SICH LIEBE

WIRD ZU HASS

FREUNDE SPIELEN FEIND

ERKENNE NICHTS

LAUFE STÄNDIG

TAUCHE UNTER

WASSER ATME

ZIEHT DIE ZEIT SICH ANDERS

STUNDENLANG VERGEHEN SEKUNDEN

WUNDEN HEILEN SCHMERZEN

GOLDENE SCHIFFE SINKEN NICHT

SIE FLIEGEN

SO WIE ICH

BRAUCHE KEINE FLÜGEL

NUR DIE LUFT ZUM ATMEN

HÖHER WILL NICHT LANDEN

SCHWEBEN

BERÜHRE NICHT DEN GRUND

EINMAL NOCH

MÖCHTE ICH FLIEGEN

WÜNSCH ICH MIR

DER TRAUM WIRD

WAHR ICH ATME LAUTER

DER TRAUM GEHT WEITER

WEISS VIEL MEHR

KENNE ANTWORTEN

AUF UNGELÖSTE FRAGEN

ICH DENKE

LEBE ANDERS

SEH FÜR ALLE

KLARER DURCH DEN NEBEL

ALLES MÖGLICH

NICHT ZU BREMSEN

SCHNELLER BEWEGT

MEIN HERZ SCHLÄGT

FESTER STELLT KEINE FRAGEN

MEHR NIMMT ES

WIE ES IST

SO TRAUMHAFT

SCHÖN


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